|
 |
Startseite Aktuelles Blick in die Natur
|
 |
 |
März |
Blick in die Natur im März
Wie angekündigt. Der Frost kam pünktlich und zeitgenau. Doch wir wollen sehen was uns der März so bringt. Es soll nun endlich Frühling werden! In diesem Monat haben wir die Frühjahrs- Tag- und Nachtgleiche. Ab diesem Zeitpunkt gewinnt die Helligkeit die Oberhand, d. h., es bleibt länger als zwölf Stunden hell.
Der Phänologische Kalender will jetzt keine Winterruhe mehr. Der Vorfrühling und der Erstfrühling werden sich in diesem Monat wohl die Hand geben und uns mit einem verdienten Frühlingsbotenmeer überraschen. Haselnusssträucher hatten schon einen kurzen Blühversuch im milden Januar. Im März holen sie die Zwangspause vom Februar auf und legen mit den Schneeglöckchen, Krokusen und Winterlingen richtig los. Die Forsythie schließt sich in ihrer gelben Pracht unmittelbar an. Wie erfreulich.
Der Hundertjährige Kalender kündigt kurz und bündig einen nassen Monat mit ein paar trocknen Tagen an. Aber es wird mild und warm. Um den 11. März wird es zwei, drei wunderschöne Tage geben. Diesen schließt sich Regen an. Die Zeit bis zum 26. März ist durchwachsen mit Trockenabschnitten. Um diesen Tag kommt es zum plötzlichen Kälteeinbruch, der aber nicht lange hält. Am Ende wird es doch wieder schön frühlingshaft.
Die Bauernregel für den 20. März: „ Märzenstaub bringt Gras und Laub.“
Vollmond am: 08.03. Beginn der abnehmenden Mondphase; Neumond am: 22.03. Beginn der zunehmenden Mondphase; Vollmond am: 06.04.(Karfreitag)
Das Experiment: Holzschlagen nur im abnehmenden Mond, w e n n es ein nicht entflammbares Holz sein soll, z.B. für einen Innenausbau. Dieses Holz wird am 1. März geschlagen. Nach dem üblichen Ablagern soll es nicht mehr entflammbar sein.
… und da wir schon beim „Qualmen“ sind, wer das Rauchen aufgeben möchte, sollte es unbedingt am Neumondtag, also am 22.03 probieren. Der Tag bietet sich als bester Termin des Jahres 2012 an. |
Februar |
Blick in die Natur im Februar
Na, das kann ja heiter werden! Die ersten großen Wetterirrtümer für das Jahr 2012 hatten wir jetzt schon. Von Orkanen und immensen Regenfällen war nie die Rede und den angekündigten Schnee gab es nur im Hochgebirge. Nun, dann schauen wir, womit der Februar uns überrascht.
Der Phänologische Kalender sollte eigentlich immer noch Winterruhe anzeigen. Doch wenn wir genau hinschauen, dann sieht man mancherorts die Haselnuss schon Pollen ausstreuen. Weidenkätzchen sind ebenfalls auf dem Vormarsch.
Der Hundertjährige Kalender zeigt für den Februar ziemlich wechselhaftes Wetter an. Er beginnt trüb. Um den 4. Februar kommt ein sehr schöner Tag, der jedoch eine Woche der trocknen Kälte und des Frostes ankündigt. Nach dem 12. des Monats wird es wärmer. Der Regen kommt gleich mit. Es kann Überschwemmungen geben. Das warme, regenreiche Wetter hält fast bis Ende Februar an, nur um nochmals richtig eklig kalt zu werden.
Die Bauernregel zum 8. Februar: „ Der Winter scheidet nicht, ohne noch einmal zurück zu gucken.“
Vollmond am: 07.02., Beginn der abnehmenden Mondphase; Neumond am: 21.02., Beginn der zunehmenden Mondphase (Faschingsdienstag); Vollmond am: 08.03.
Das Experiment: Pflanzenrückschnitt betrifft sehr viele von uns. Ob es nun im eigenen Garten etwas zum Zurückschneiden gibt oder in einer Feldholzinsel, das ist gleich. Doch die Sträucher und Bäume werden den richtig gewählten Zeitpunkt mit üppigen Neuaustrieb oder schnellerem Wuchs danken.
Sehr guter Zeitpunkt wäre die Phase des abnehmenden Mondes, dicht zum Neumond hin. Ungünstig wirkt sich der zunehmende Mond aus. Ein Schnitt bei Vollmond kann für die Pflanze „tödlich“ sein.
Hecken, die viel Blattwerk bilden sollen, schneidet man am günstigsten an so genannten „Blatttagen“. Im Februar sind diese Tage am: 13. und 14.02. Obststräucher bekommen ihren Rückschnitt an den „Fruchttagen“. Diese sind am: 08.02. (ist jedoch sehr dicht am Vollmond), 15. und 16.02. Diese „Rückschnitt im abnehmenden Mond“ -Regelung lässt sich logischerweise auch auf alle Zier- und Blühpflanzen anwenden. |
Januar |
Hallo und ein gutes neues Jahr 2012 wünscht Euch Christine Best.
Wie sollte es auch anders sein, wir wagen auch im Jahr 2012 einen Blick in die Natur und lassen uns vom Wetter, den jährlichen Entwicklungszyklen und den dazu gehörigen Erscheinungen überraschen.
Also los……
Blick in die Natur im Januar
Der Phänologische Kalender gibt im Januar nicht viel her. Winterruhe ist angesagt. Die Natur sammelt ihre Kraft für den Frühling. Doch mancherorts, sprich in sehr geschützten Lagen kann es schon bedingt zu Pollenflug kommen.
Der hundertjährige Kalender kündet einen durchwachsenen Januar an. Zu Beginn soll es kalt und trocken sein. Um den 7. des Monats kommt Schnee, der auch bis zur Monatsmitte mit Kälte verbunden, bleibt. Danach folgt eine Periode von Matschwetter. Schnee und Regen wechseln sich ab. So geht es bei abnehmenden Temperaturen bis zum Monatsende weiter. Doch wie üblich kommt der Donnerschlag am Ende. Es wird sehr viel wärmer. Feucht-warme Luft erinnert ein wenig an Frühling.
Die Bauernregel für den 23. Januar: „ Wie das Wetter um Vinzenz war, wird es sein das ganze Jahr.“
Vollmond am: 9. 01. Beginn der abnehmenden Mondphase; 23.01. Beginn der zunehmenden Mondphase; Vollmond am 7.02.
Nun etwas Neues für die Experimentierfreudigen: Verputzen und Ausbessern von Gebäuden, Wildbachläufen, Gartenwegen und, und, und…. Und natürlich gehören Ausbesserungsarbeiten an jagdlichen Einrichtungen auch dazu.
Günstig hierfür ist der abnehmende Mond im Steinbock. das wäre im Monat Januar der 21.01 und der 22.01.
Ungeeignet für diese Arbeiten, selbst im abnehmenden Mond wären Krebs-, Fische- und Skorpiontage. Die sind am 08./09.01., am17./18.01 und am 25./26./27.01. Zunehmender Mond ist für diese Arbeiten immer ungünstig. Die Arbeiten gehen dann nicht so zügig von der Hand, das erstellte Werk ist anfälliger für Schäden und Instabilität. |
Dezember |
Blick in die Natur im Dezember
Geschafft! Der letzte Monat des Jahres 2011 steht vor der Tür. Zum Glück hat der November nicht gehalten, was er versprach. Wer braucht schon Novemberregen und Nebelwetter einen ganzen Monat lang? Nun, dann schauen wir mal, wie sich der Dezember gestaltet.
Der Hundertjährige Kalender sagt für den Monatsbeginn Schnee und Eis voraus. Um Nikolaus herum soll es milder werden. Es beginnt zu regnen. ACHTUNG GLATTEISGEFAHR. Um den 10. des Monats beruhigt sich das Wetter. Es wird freundlicher und auch wieder kälter. Ob es auch in diesem Jahr wieder weiße Weihnachten gibt, bleibt fraglich. Es soll nämlich nass, trüb und eklig werden. Irgendwann schlägt der November eben doch zu und wenn es dafür Ende Dezember werden muss.
Der Phänologische Kalender hat Winterruhe angesagt. Und daran hält er sich auch.
Die Bauernregel für den 23. Dezember: „ Je dicker das Eis um Weihnachten liegt, je zeitiger der Bauer Frühling kriegt.“
Neumond am: 25.11., Beginn der zunehmenden Mondphase; Vollmond am 10.12., Beginn der abnehmenden Mondphase; Neumond am: 24.12.
Ach, und übrigens hieß der Dezember früher auch: „Wolfsmond“ oder „Fenrir“
Am 21. Dezember ist „Julfest“. Das Lichtfest, das früher gefeiert wurde, um die längste und dunkelste Nacht des Jahres zu begehen. Aber, es war auch das Datum, an dem die Rückkehr der Sonne gefeiert wurde. Die ist jetzt am südlichen Wendekreis angekommen, verharrt dort ungefähr drei Tage und macht sich ab dem 25.Dezember wieder auf den Rückweg zu uns in ihr Lieblingssommerquartier.
Euch allen eine ruhige Adventszeit, ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2012. Christine Best |
November |
Blick in die Natur im November
Der goldene Oktober hat uns noch ein wenig verwöhnt. Aber nur damit wir über den bevorstehenden November nicht meckern.
Der Hundertjährige Kalender meldet einen schaurigen Monatsanfang mit typisch trübem Wetter. Es gibt eine kurze Erholung, um dann um den 10.des Monats mit Eiseskälte zu zuschlagen. Novemberregen wird als Schnee fallen und zur Freude aller auch liegen bleiben.
Das Wetter soll den ganzen Monat so bleiben.
Der phänologische Kalender gibt für dieses Jahr nicht mehr arg viel her. Die Vegetationsruhe, sprich der Winter hält Einzug. Das Auflaufen des Winterweizens und der Blattfall spät reifender Apfelbäume und der Stieleiche sind ein sicheres Zeichen dafür.
Die Bauernregel für den 15. November: „Wenn Donner im November grollt, ist das Frühjahr den Früchten hold.“
Neumond am 26.10.; Beginn der zunehmenden Mondphase, Vollmond am 10.11.; Beginn der abnehmenden Mondphase, Neumond am 25.11.
Ach, und übrigens hieß der November früher: Nebelung oder Windmond |
Oktober |
Blick in die Natur im Oktober
Zum Glück hat der September keinen Ernst gemacht, mit den Bodenfrösten am Monatsanfang. Da darf sich der Hunderjährige ruhig irren und er hat doch zur Monatsmitte noch mal alles gegeben. Dann wollen wir doch schauen, was der zehnte Monat des Jahres zu bieten hat.
Der Hundertjährige Kalender kündigt einen Monatsanfang, der sich mit allen Wassern gewaschen hat, nämlich schwere Gewitter mit Starkregen. Aber danach! Der goldene Oktober wird um den 10. des Monats Einzug halten. Wie wonnig das wird, müssen wir abwarten. Der Paukenschlag kommt wie immer zum Schluss. Ein jäher Kälteeinbruch mit Frost und Schnee hat sich angekündigt. Nun denn, wir tragen es mit Fassung.
Nach dem Phänologischen Kalender befinden wir uns schon seit Wochen im Vollherbst, teilweise schon im Spätherbst. Dem zu Folge wäre ein plötzlicher Wintereinbruch zum Ende des Monats nicht weiter verwunderlich.
Die Bauernregel für den 3. Oktober: „Bringt Oktober Frost und Wind, wird der Januar gelind.“ |
September |
Blick in die Natur im September
Tja, ein wenig chaotisch hat er sich schon gegeben, der August. Viele, die vom Wetter abhängig sind, hatten so ihre Schwierigkeiten mit Gewittern, Starkregen und schwüle Wärme. Schauen wir mal, womit der September aufwartet.
Der Hundertjährige Kalender lässt in diesem Jahr keine Überraschung aus. Eigentlich soll es ein schönes und ruhiges Spätsommer(herbst)wetter werden. Doch die Prognose „Kälteeinbruch mit Frühreif“ am Anfang des Monats lässt dem geneigten Leser einen Kälteschauer über die Schulter laufen. War es das schon mit Spätsommer und Frühherbst? Wir haben ja noch ein Vierteljahr in das wir unsere Wettererwartungen setzen können, oder?
Dem Phänologischen Kalender nach befinden wir uns Mitten im Herbst. Hagebutten und Holunder reifen seit Mitte August. Die ersten Zugvögel sammeln sich und sind über Nacht verschwunden. Und sehr zur Freude vieler Hausfrauen bevölkern unsere achtbeinigen Freunde wieder einmal die Häuser. Alles in Allem, Alles zu früh.
Die Bauernregel für den 16. September: „Fällt das Laub recht bald, wird der Herbst nicht alt.“
Neumond am 29.08., Beginn der zunehmenden Mondphase; Vollmond am 12.09. Beginn der abnehmenden Mondphase; Neumond am 27.09.
Ach, und übrigens hieß der September früher: „Scheiding“ oder „Füllmond“k |
 |
Anfahrt Kontakt Impressum |
 |
 |
 |
|